
Der First-Level-Support ist die erste Prozessstufe in der Bearbeitung von Geschäftsvorfällen. Er steht mit dem Kunden direkt im Kontakt und stellt die Schnittstelle zur IT-Organisation dar, wobei erste Projekt-Wiederherstellungsversuche unternommen werden.
Im Second-Level-Support werden weitere Wiederherstellungsversuche unternommen, die im First-Level misslangen. Dies impliziert die zweite Instanz der Fehler- und Problem-Bearbeitung.
Hierbei werden explizit Spezialisten miteinbezogen.
Als Server für kleinere und mittelständische Unternehmen jeder Branche wurde die AS/400 - offiziell umbenannt in "IBM iSeries" - im Speziellen konzipiert; sein Betriebssystem ist OS/400. Mit vielen Terabytes Festplattenspeicher und virtuellem Speicher, die eng in das Betriebssystem gebunden sind, ist die AS/400 ein regelrechter Allzweck-Server: IBM verfolgt in der globalen Geschäftswelt das Ersetzen von PC-Servern und Web-Servern durch AS/400. Für IBM war deren Erfindung eine der besten Erfolge für das Gesamtunternehmen.
Schnelles und unkompliziertes Arbeiten ist im Geschäftsbetrieb gewährleistet. Ebenso gibt es neue Anwendungsmöglichkeiten wie
- Data Warehouse: Viele Gigabyte RAM und Terabyte Speicherplatz ermöglichen ein souveränes Arbeiten
- E-Commerce: Ausgestattet mit einem Web-Server sind selbst e-Commerce Dienstleistungen (Bestellungen etc.) für AS/400 möglich
Business-to-Business (B2B) steht für die Beziehungen und Geschäfte zwischen Unternehmen, die nicht Endverbraucher betreffen.
Ein Backup ist die Datensicherung auf externe Speichermedien (z. B. Sicherungs-Tapes, externe Festplatten, USB-Sticks etc.).
Dies ist für jedes Unternehmen unabhängig von Größe und Branche von hoher Bedeutung: Redundanzen sind sinnvoll und nützlich z. B. beim Befall von Computerviren und Trojanern, im Falle von versehentlichem Löschen der Daten, Hardwareschäden oder auch Datendiebstahl.
Im Übrigen sind Backups im Rahmen von Datensicherung und Datenarchivierung gesetzlich vorgeschrieben.
Ein Betriebssystem (engl. = operating system, OS) ist die Software, die den Betrieb eines Computers ermöglicht. Es verwaltet Betriebsmittel wie Speicher, Ein- und Ausgabegeräte und steuert die Ausführung von Programmen.
Zu den Aufgaben eines Betriebssystems gehören meist die Verwaltung von Programmprozessen, Speicher, Geräten und Dateien und Rechten, sowie die Abstraktion.
BIOS st die Abkürzung für Basic Input Output System und beinhaltet die dauerhaft in einem Computer gespeicherten Systemroutinen, ohne die der Rechner nicht laufen würde. Gleich nach dem Anschalten des Computers berscheint eine Meldung über das installierte BIOS. Bei modernen Mainboards ist es möglich das BIOS per Software auf den neuesten Stand zu bringen.
Ein Client ist ein Programm, das lokal auf einem Desktop läuft und die Kommunikation mit einem Programm auf dem dazugehörigen Server übernimmt. Der Client schickt die Anfragen des Benutzers in einem speziellen Protokoll an den Server und stellt dessen Antworten in lesbarer Weise auf dem Bildschirm dar und dient somit als Schnittstelle zum Benutzer.
Typisch bei dieser Verbindung ist, dass der Server dem Client bestimmte Dienstleistungen, z.B. Datenrecherche, bereitstellt. Fast alle Dienste im Internet, Intranet oder Extranet basieren auf der Client-Server-Technologie.
Cloud Computing ist die Bereitstellung von sehr großer Rechenleistung, großem Speicher oder einer Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen. Der Nutzer muss sich dabei nicht mit der dafür im Hintergrund notwendigen IT beschäftigen. Die Bereitstellung erfolgt entweder aus unternehmenseigenen Rechenzentren - den so genannten Private Clouds - oder über das Internet aus der Public Cloud.
Die dritte Form des Cloud Computing ist Hybrid Cloud. Diese ermöglichen dem Unternehmen Kostenvorteile, ähnlich wie Virtualisierung.
Darunter wird ein System zur Informationsgewinnung verstanden, bei dem Betriebsdaten aus verschiedenen Systemen, Datenbanken , Archiven und sonstigen Quellen in einer zusätzlichen Informationsdatenbank zusammengefasst werden. Dient als Ergänzung zur traditionellen Datenverarbeitung, besonders im Falle von Daten, die für den laufenden Betrieb nicht benötigt werden, jedoch ansprechbar bleiben sollen.
Electronic Data Interchange (EDI) bezeichnet den zwischenbetrieblichen Austausch von Geschäftsdokumenten (z. B. Rechnung oder Auftragseingang) über elektronische Kommunikationswege. Die Datenübertragung basiert auf strukturierten und standardisierten Nachrichtenformaten und ermöglicht so eine direkte Kommunikation von Anwendung zu Anwendung. Gegenüber konventionellen überbetrieblichen Kommunikationsformen mittels Papierbelegen oder Datenträgern bietet EDI den Vorteil einer schnelleren Kommunikation. Durch die direkte Integration der Anwendungen werden Medienbrüche und damit Mehrfacheingaben vermieden. Der Aufwand und die Fehleranfälligkeit bei der Datenübertragung kann durch EDI erheblich reduziert werden.
Bei EDIFACT (Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport) handelt es sich um einen internationalen Standard für den elektronischen Austausch kommerzieller Daten. Übliche Geschäftsvorgänge (z. B. Bestellungen, Rechnungen, Lieferscheine, Zollerklärungen, Zahlungsaufträge etc.) werden mittels einer eigenen Softwarelösung abgewickelt, die von allen beteiligten Firmen problemlos genutzt werden kann.
Wesentliches Merkmal von Enterprise Ressource Planning-Systemen ist die Integration verschiedener Funktionen, Aufgaben und Daten in ein Informationssystem. ERP-Systeme bilden heutzutage in vielen Unternehmen das Rückgrat der Informationsverarbeitung, unabhängig von Branche oder Größe mit sehr vielfältigen Einsatzbereichen.
ERP-Systeme lassen sich in Aufgabenkategorien und Einsatzbereiche gliedern. Zu den Aufgabenkategorien gehören: Administration (Datenhaltung für Geschäftsvorfälle), Disposition (Automatisierung von Routinevorgängen), Information (Kennzahlenbildung) sowie Analyse und Auswertungen.
Als Vorteile von ERP-Systemen werden die Automatisierung von Abläufen und die Standardisierung von Prozessen angesehen:
Dem Enterprise Ressource Planning-System unterlagert sind Systeme der Bürokommunikation (z. B. MS Office Pakete) und Dokumentenmanagement- bzw. Archivierungssysteme. Diese Systeme können ebenfalls Schnittstellen zum ERP-System aufweisen, etwa für die Übernahme einer Kundenanschrift in die Textverarbeitung oder für die Archivierung einer Eingangsrechnung nach erfolgter Verbuchung.
Ethernet ist eine Technologie, die fast ausschließlich im LAN eingesetzt wird. Sie ist Rahmenpaket orientiert und wird mit einer Reihe von unterschiedlichen Übertragungswegen betrieben. Ethernetports bilden die Schnittstellen zu angeschlossenen Komponenten (z. B. Rechnern, DSL-Routern etc.) innerhalb eines LAN.
Eine Firewall ist eine Hardware- und Software-Kombination, die ein lokales Netz (LAN) vor einem externen Eindringen, z. B. aus dem Internet (WAN), schützt.
Es ist ein System, das ein Netzwerk vor dem Internet absichert, wobei festgelegt ist, welche IPs über welche Ports nach außen kommunizieren dürfen.
Eine Firewall, als Weiterentwicklung des Proxy-Servers, ist im Allgemeinen ein Konzept zur Netzwerksicherung an der Grenze zwischen zwei Kommunikationsnetzen, über das jede Kommunikation zwischen den beiden Netzen geführt werden muss.
Firewalls werden vielfach eingesetzt, um lokale Netze (LAN) gegen unerlaubten Zugriff aus dem Internet zu schützen
Unter dem Stichwort Green IT versteht man Bestrebungen, die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie über deren gesamten Lebenszyklus hinweg umwelt- und ressourcenschonend zu gestalten, also vom Design der Systeme und zur Produktion der Komponenten über deren Verwendung bis zur Entsorgung, bzw. dem Recycling der Geräte.
Dabei spielt der Energieeinsatz bei der Produktion und der Nutzung von Hardware zum einen und die verwendeten Materialien und Produktionsmittel (Schadstoffe etc.) zum anderen im Vordergrund.
Hosting ist die Unterbringung von Internetprojekten, die sich öffentlich durch das Internet abrufen lassen.
Internet-Dienstleistungsanbieter (Provider), zu deren Angeboten u. a. folgende Dienstleistungen gehören, übernehmen diese Aufgabe:
Es nehmen auch viele User ein reines E-Mail-Hosting in Anspruch, über das die Kommunikation zwischen zwei Teilnehmern über einen Mailserver erfolgt.
Im Gegensatz zum Hosting mietet man beim Server-Housing keinen Speicherplatz auf einem Server eines Webspace Anbieters, sondern mietet seinen eigenen Server, der dann in einem externen Rechenzentrum aufgestellt wird. Dort steht er in klimatisierten Räumen, die über eine gute Brandschutzvorrichtung mit Zugangssicherung verfügen. So hat man seinen eigenen Server, muss sich jedoch keine eigene Standleitung zulegen, sondern bekommt eine statische IP.
Hybrid Clouds ist eine Mischform aus Public und Private Clouds. So hat ein Unternehmen eine eigene Private Cloud und es benutzt es zusätzlich als Failoverstrategie oder für Belastungsspitzen eine Public Cloud. Der jeweilige Anteil von Public bzw. Private Cloud ist abhängig von Kosten-Nutzen-Rechnung.
Siehe hierzu: Cloud Computing
Eine IP-Adresse ist eine eindeutige 32 Bit lange Adresse in Computernetzen, die den Rechner eindeutig identifiziert. Sie wird Geräten zugewiesen, welche an das Netz angebunden sind und macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen, aber in manchen Fällen auch eine Gruppe von Empfängern bezeichnen. Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein.
Ein Local Area Network (LAN) ist ein Rechnernetz, der nur über keine, eine oder wenige Verbindungen an die Außenwelt gekoppelt ist.
LANs umfassen in der Regel mehrere Räume, aber selten mehr als ein Grundstück.
Ein Metropolitan Area Network (MAN) ist ein breitbandiges, in Glasfasertechnologie realisiertes Telekommunikationsnetz, das die wichtigsten Bürozentren einer Großstadt miteinander verbindet.
MANs werden oft von international tätigen Telekommunikationsfirmen aufgebaut, die dann auf diese Weise verkabelte Metropolen wiederum in einem Wide Area Network (WAN) national vernetzen.
Open Source ist eine Software, welche im Quellcode vorliegt ("quelloffen") und ohne Lizenzgebühren eingesetzt werden kann. Die wohl bekannteste Open Source Software ist das freie Betriebssystem Linux. Open Source ist heute so weit ausgereift, dass sie eine sinnvolle Alternative zu den kommerziellen Produkten darstellen.
Outsourcing bezeichnet die Abgabe von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen zur Kostenersparnis. Es ist eine spezielle Form des Fremdbezugs von bisher intern erbrachter Leistung, wobei Verträge die Dauer und den Gegenstand der Leistung fixieren. Hierbei wird die gesamte Abteilung i. S. d. funktionsorientierten Stellenbildung ausgelagert.
Beim Outtasking übernehmen externe Dienstleister die einzelnen Aufgaben. Im Gegensatz zum Outsourcing behält das auftraggebende Unternehmen die Prozesskontrolle mit Personalverantwortung. Es gehen Aufgaben in Software-Entwicklung, Datenverarbeitung, EDI-Tätigkeiten, Digitalisierung von Dokumenten u. v. m. an externe Unternehmen, um die Produktivität zu steigern.
Als "Phishing" werden die Versuche bezeichnet, über gefälschte Internet-Adressen an Daten eines Internet-Benutzers zu gelangen.
Der Benutzer soll seine Zugangsdaten auf der vom Phisher präparierten Webseite preisgeben; typisch ist die Nachahmung des Designs eines vertrauenswürdigen Kontakts, um durch gefälschte elektronische Nachrichten an sensible Daten wie Benutzernamen und Passwörter für Online-Banking oder Kreditkarteninformationen zu gelangen. Phishing-Nachrichten werden meist per E-Mail versandt und fordern den Empfänger auf, auf einer präparierten Webseite geheime Zugangsdaten preiszugeben.
Bei Private Clouds wird angenommen, dass sich Anbieter und auch User im gleichen Unternehmen befinden. Hierdurch werden viele Probleme u. a. im dem Bereich Security und Datenschutz irrelevant.
Siehe hierzu: Cloud Computing
Der Proxy-Server ist die Bezeichnung für einen Netzwerkdienst, der stellvertretend für einen Klienten Netzwerkverbindungen aufbaut. Ein HTTP -Proxy z. B. besorgt sich auf Anforderung HTML-Seiten stellvertretend für ein Anzeigeprogramm. Durch dieses Prinzip kann Zwischenspeicherung und Datenflusskontrolle realisiert werden.
Ein Proxy-Server ist einem Festplatten-Cache vergleichbar. Wenn man eine Website laden will, prüft der Proxy-Server Ihres Providers, ob die Daten auf seiner lokalen Festplatte zwischengespeichert sind. Wenn ja, erhält man die Seite von diesem Server.
ine Public Cloud ist eine öffentliche Cloud, die von beliebigen Personen und Unternehmen genutzt werden kann. Sie ist nicht auf unternehmensinterne Anwendungen beschränkt. Der damit verbundene Nachteil zu Private Cloud ist die unbedigte Beachtung von Sicherheitsrichtlinien.
Siehe hierzu: Cloud Computing
Serverhousing bezeichnet die Unterbringung und Netzanbindung eines Kundenservers im Rechenzentrum des IT-Dienstleisters.
Der Kunde kann hierbei seine Rechner-Hardware nach eignen Wünschen und nach Empfehlung des IT-Dienstleisters selbst zusammenzustellen. Vorteil gegenüber einem Betrieb beim Kunden vor Ort ist in der Regel die wesentlich höhere Datenübertragungsrate, die durch ein Glasfasernetz an diesem Standort gewährleistet ist.
Die Unterbringung der Geräte erfolgt in speziell klimatisierten und zugangsgesicherten Räumen. Treten Komplikationen bei einem Server auf, so können diese meist sehr schnell durch Experten behoben werden, da sich der Server zentral befindet.
Spam ist unaufgefordert zugeschickte Werbung per e-Mail . Manche Server lassen Anti-Spam-Software laufen, um sich davor zu schützen.
Transmission Control Protocol/ Internet-Protokoll ist ein Protokoll, welches nicht an bestimmte Computersysteme, Übertragungswege oder Übertragungsgeschwindigkeiten gebunden ist und ein einheitliches und standardisiertes Schema hat. Das TCP/IP-Protokoll ist der kleinste gemeinsame Nenner des gesamten Datenverkehrs im Internet. Das bedeutet, dass die Daten immer auf die gleiche Weise adressiert und transportiert werden. Die Daten werden in kleine Pakete aufgeteilt. Es wird eine Information beigefügt, an welche Adresse das Paket geht und das wievielte Paket innerhalb der Sendung es ist. TCP sorgt dafür, das die Datenpakete in der richtigen Reihenfolge beim Empfänger ankommen. Dazu werden Sequenznummern verwendet. Wenn alle Pakete einer Sendung angekommen sind, gilt die Übertragung als abgeschlossen.
Virtual Desktop Infrastructure (VDI) bezeichnet eine Rechenzentrums-Infrastruktur in Unternehmen, bei der komplette Desktop-PCs virtualisiert werden.
Virtualisierung bezeichnet im übergreifenden Sinne Software- oder Hardware-Techniken, welche eine Abstraktionsschicht zwischen dem Benutzer oder Applikationen oder Schnittstellen einerseits und physischen Ressourcen wie Hardwarekomponenten eines Rechners andererseits, implementieren.
Diese Abstraktionsebene dient dazu, mehrere Ressourcen logisch zusammenzufassen, so dass sie sich dem Anwender als eine einzige Komponente präsentieren, so um beispielsweise mehrere Rechner als einen Rechner erscheinen zu lassen, oder umgekehrt eine Ressource aufzuteilen, so, dass der Anwender mehrere logische Komponenten zur Verfügung hat.
Nicht zuletzt ist Virtualisierung ein interessantes Instrumentarium zur Energiekostensenkung in Zusammenhang mit den Forderungen nach Green IT. Durch eine optimale Auslastung ihrer Server durch Virtualisierung können Unternehmen ihre Server-Anzahl wesentlich reduzieren und dadurch Energie einsparen.
Ein Virus ist ein ausführbares Programm, das i. d. R. durch E-Mails verschickt wird. Es genügt teilweise das Aufrufen der Mail, um den Virus zu aktivieren. Dieser zerstört dann sofort oder später Programme, Dateien oder sogar die Hardware eines Computers. Firewalls und spezielle Virenscanner können Viren aufspüren und effizient davor warnen.
Die VPN ist ein virtuelles privates Netz, über das IP-Datenpakete aus Ihrem LAN direkt und für die Öffentlichkeit weitestgehend unsichtbar über das öffentliche TCP/IP Netz geroutet werden.
Ein Wide Area Network (WAN), ist ein Rechnernetz, das sich im Unterschied zu einem LAN oder MAN über einen sehr großen geografischen Bereich erstreckt.
Die Anzahl der angeschlossenen Rechner ist auf keine bestimmte Anzahl begrenzt. WANs können sich über Länder oder auch Kontinente erstrecken. Sie werden benutzt, um verschiedene LANs, aber auch einzelne Rechner miteinander zu vernetzen. Einige WANs gehören bestimmten Organisationen und werden ausschließlich von diesen genutzt. Andere werden durch Internetdienstanbieter errichtet oder erweitert, um einen Zugang zum Internet anbieten zu können.